EVA und die Software-Evolution

Software im WandelAuf den Fahnen von connect-tv steht groß geschrieben, dass wir uns um „Digital Signage Media“ in all seinen Facetten kümmern. Dazu gehört neben Content (Redaktion, Produktion, Konzeption), Hardware (Displays, Medienplayer, Zubehör), Consulting (Strategie/Management, Montage/Installation, Support) auch die Software.

Software bezeichnet hierbei den Teil, welcher zur Verwaltung von Medien, der Erstellung und Steuerung von Programmen und Playlisten sowie zur Anzeige der Inhalte auf dem Medienplayer eingesetzt wird. Kurz: es geht ums „EVA-Prinzip„, d.h. Eingabe => Verarbeitung => Ausgabe. Für diesen Prozess gibt es (noch) nicht „eine App“, die alles übernimmt, vielmehr handelt es sich um ein Zusammenspiel mehrerer Komponenten.

Worum geht’s?

Wie im alltäglichen Leben gibt es auch beim Thema „Software“ viele Wege, die zum Ziel führen. Unser Ziel ist klar definiert:

„Wir wollen optimierte Infotainment-Systeme für unsere Kunden. Diese Systeme müssen einfach, effizient, innovativ, attraktiv und fehlerfrei funktionieren und dem Betreiber sowie dem Betrachter Mehrwerte liefern.“

Wir beschäftigen uns damit, welcher Weg (= welche Software) die optimale Lösung darstellt, selbstverständlich in Verbindung mit der entsprechenden Hardware.

Über den Tellerrand…

Derzeit sind unzählige Anbieter für Digital Signage Software am Markt unterwegs, wobei es sich in den meisten Fällen um Einzel- oder Nischenlösungen handelt, die nur in einem bestimmten Kundenkreis etabliert sind. Daneben gibt es einige große Anbieter, welche (meist teure) Software oder Lizenzen verkaufen, welche als „eierlegende Wollmilchsäue“ alle Bedürfnisse abdecken sollen, aber selten spezialisiert sind. Jede dieser Lösung tut ihren Dienst, mal besser mal schlechter, dennoch stagniert das Innovationspotenzial schnell und sobald eine proprietäre Software erstmal installiert ist, sind Updates und/oder Änderungen mit hohem Aufwand verbunden.

Einen ähnlichen Prozess hat die Entwicklung von Content Management Systemen und Computer-Software durchgemacht: erst wurde viel „von Hand“ programmiert, jeder kochte sein eigenes Süppchen. Hier und da wurden teure, propriätere Insellösungen produziert, an anderer Stelle lizenzfreie Open Source Lösungen vorgestellt. Danach haben es sich große Unternehmen auf die Fahnen geschrieben, alles umfassende Programme für viel Geld zu verkaufen. Am Ende hat sich jedoch etwas anderes durchgesetzt: „Software as a Service (Saas)“ bzw. das Abo-Modell. Dieses ist mit Update-Prozessen verbunden, welche dem Puls der Zeit gerecht werden. Nicht zuletzt hat Microsoft das Betriebssystem „Windows 10“ auf dieses Software-Modell umgestellt. Denn so schnell wie sich Ansprüche, Geräte und Programme weiterentwickeln, wird es in Zukunft nicht mehr möglich sein ein Produkt „fertig zu stellen“ und erst dann zu „verkaufen“. Lediglich die Definition von „fertig“ und „kaufen“ wird angepasst.

Angebot und Nachfrage nach Information, Kommunikation und den entsprechenden technischen Möglichkeiten sind ständig im Wandel. Daher wird man Update-Prozesse akzeptieren und eine gewisse Flexibilität vorhalten müssen.

Zu viele Köche, zu wenig Kommunikation.

Ein weiteres Phänomen ist ebenfalls festzustellen: Software- und Hardwareanbieter sind selten auch für den finalen Content zuständig. D.h. es wird etwas entwickelt, was der Entwickler selber gar nicht nutzt bzw. die Möglichkeiten des späteren Einsatzes nicht gänzlich abschätzen kann. Redakteure können somit an Grenzen stoßen, weil die Kommunikation zwischen Entwickler und Betreiber schlecht bis gar nicht stattfindet. Auch hier möchten wir eine Brücke bauen, in dem wir Software-Entwicklung und Content-Redaktion näher zusammenbringen.

Beispiele für ein gutes Zusammenspiel von Software, Hardware und Content sind im Übrigen allgegenwärtig: Apple, Microsoft, Google und Amazon sind die erfolgreichsten Konzerne in der IT-Branche, weil sie alles anbieten: die Geräte auf denen die hauseigenen Programme installiert sind und Inhalte aus dem eigenen „Store“ anbieten, wobei alles aufeinander abgestimmt ist.

Fazit: Der Weg ist das Ziel.

So alt und abgedroschen dieser Satz auch sein mag, er passt an dieser Stelle sehr gut. Natürlich muss Software „funktionieren“, wenn sie installiert wird. Dennoch werden sich Ansprüche und Möglichkeiten stetig ändern und dementsprechend sollte auch Software ‚erweiterbar‘ aufgebaut sein. Auch der Vorteil, Fehler umgehend zu korrigieren, darf nicht unterschätzt werden. Software-Riesen machen es vor: Updates gehören bei PCs, Tablets, Smartphones & Co bereits zum Alltag, genauso werden sich auch Unternehmen an den ständigen Wandel ihrer professionell eingesetzten Geräte gewöhnen müssen. Auch wenn diese manchmal nerven, verbergen sich doch viele Vorteile dahinter.

connect-tv unterstützt bei diesem Wandel Unternehmen im Bereich Digital Signage, klärt auf und ist bei der Nutzung und Entwicklung von zukunftsweisenden Technologien wie Mobile Devices, Apps, Codecs, Scripting und Playern vorne mit dabei.

Worauf setzt connect-tv?

Wie zu Beginn des Artikels erwähnt, besteht Digital Signage Software aus mehreren Komponenten, als da wären:

  1. Content Management (Verwaltung von Inhalten wie Videos, Bildern, Texten)
  2. Programmsteuerung (Verwaltung von Playlisten und Sendeplänen)
  3. Player (Anzeige der Inhalte gemäß der Programmsteuerung)

So gut wie jede Digital Signage Lösung beinhaltet diese Komponenten, jedoch unterscheiden sie sich in Umfang, Benutzerfreundlichkeit und Kosten erheblich. connect-tv ist mit vielen verschiedenen Methoden zur Anzeige von Inhalten vertraut und bedient diese ganz individuell. Wir passen uns an existierende Infrastrukturen an, machen Vorschläge zur Optimierung und implementieren Inhalte so, dass das beste Ergebnis erzielt wird.

Sobald jedoch die Anfrage kommt, ein existierendes System zu ersetzen oder gar ein komplett neues zu installieren, so schlagen wir aktuell eine Kombination aus webbasiertem Content Management (1.) und webbasierter Programmsteuerung (2.) in Verbindung mit einer auf App als Player (3.) vor. Diese Komponenten ergänzen sich ideal und ermöglichen den oben beschriebenen Prozess der Aktualisierung ebenso wie die Individualisierung und Kontrolle. Sowohl die webbasierten Systeme als auch die App können permanent ergänzt, erweitert, optimiert oder korrigiert werden.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.